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Freitag, 18. Mai 2012
Gemeinsam ein Stück Himmel sehen
Herzlich Willkommen!
Die Tuberöse Sklerose (TS) ist eine komplexe Systemerkrankung mit tumorartigen Veränderungen in fast allen Organen. Die TS ist auch bekannt unter den Namen "Tuberöse Hirnsklerose", "Bourneville Pringle" und wegen der Komplexität des Kranheitsbildes in jüngster Zeit auch "Tuberöse Sklerose Komplex" (TSC). Sie wirkt sich vor allem im Nervensystem und auf der Haut aus. Man schätzt heute, dass von 7.000 Personen eine an Tuberöser Sklerose leidet. Möglicherweise ist die Anzahl weitaus größer, da sich bei vielen Betroffenen die TS kaum merklich äußert und nur genetisch schlummert.
Der Tuberöse Sklerose Deutschland e. V. (TSD) betreut Betroffene und deren Angehörige im gesamten deutschsprachigen Raum. Wir leisten diesem Personenkreis wichtige Hilfestellungen. |


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Helena ist eine junge Frau, leidet
unter Tuberöser Sklerose
und galt lange Zeit aufgrund ihres Verhaltens als untragbar. Der Weg in die
kinderpsychiatrische Klinik schien unaufhaltsam. Damals setzte sich ihre Mutter
mit aller Kraft ein, um dies zu verhindern. Wie es ihr schließlich gelang,
einen Weg zu Helena finden, darüber soll der Dokumentarfilm „Ich bin da" erzählen.
Selbst
bei größtem freiwilligem Einsatz ist die Finanzierung eines solchen Films
jedoch eine kostspielige Angelegenheit.
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Wir haben ein neues Modul, um Publikationen anzuzeigen. Dort werden wir nach und nach alle Publikationen des Vereins einstellen. Alle Infoblätter, einige Zentrenflyer, die letzten Blickpunkt-Hefte und einige Newsletter sind schon mal online.
Hier gibt es den Jahresbericht 2011-12 zum Blättern:
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Aufblasbare
Palmen, ein Meer aus dunkelblauem Samtstoff, tropische Cocktails aus den
verschiedensten Fruchtsäften und ein paar Hawaii-Ketten – viel mehr brauchte es
nicht um die Geschwisterkinder - im Alter zwischen acht und 15 Jahren - während der Jahrestagung des Tuberöse Sklerose
Deutschland e. V., die vom 23. – 25. März 2012 im Gemeinschaftshaus
Wiesbaden-Bierstadt und in den Räumlichkeiten der Theodor-Fliedner-Schule
durchgeführt wurde, auf die „WünschDirWas – Insel" zu befördern. Ein ganz
besonderer, ja sogar fast magischer Ort, an dem die Kinder, deren Geschwister
an der unheilbaren Erkrankung Tuberöse Sklerose leiden, von allem Möglichen und
Unmöglichen träumen durften.
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Die Jahrestagung vom 23.-25. März 2012 stand vor allem
im Zeichen der Forschungsprojekte, die vom Verein unterstützt werden. Aber auch
andere medizinische, wissenschaftliche und soziale Fragestellungen wurden
aufgegriffen und – teils in Form von Vorträgen, teils in Workshops –
diskutiert. Über die Tagung wird – wie in den Vorjahren – ein ausführliches
Protokollheft erstellt, das die Mitglieder im Sommer per Post erhalten.
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Nachdem es bis vor wenigen Jahren vor allem aufgrund der
Seltenheit der Tuberösen Sklerose nur ein sehr begrenztes Repertoire an
Informationen zu der Erkrankung gab, die zumeist in der medizinischen
Fachliteratur angesiedelt und somit kaum laienverständlich sowie nur schwer
zugänglich waren, hat es sich der Tuberöse Sklerose Deutschland e. V. zur
Aufgabe gemacht, ein breites und jedermann zugängliches Spektrum an
Informationsmaterialien zu schaffen, das sowohl Patienten und Angehörigen als
auch Medizinern und Wissenschaftlern eine wertvolle, wissenschaftlich fundierte
Hilfestellung im Umgang mit der Erkrankung bietet. Mit der Reihe der
Informationsblätter zu den zahlreichen TSC-spezifischen Symptomen und
Problemstellungen, die kontinuierlich in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern
und Medizinern aus dem In- und Ausland erweitert und regelmäßig auf ihre Aktualität
überprüft wird, verfügt der Verein damit heute über eine Fülle von krankheitsspezifischen
Informationen.
Vor kurzem konnte diese wertvolle Informationsgrundlage nun
wieder um zwei neue Informationsblätter ergänzt werden, wovon eines das Thema „Geistige
Behinderung" aufgreift und das zweite auf die akute Problematik der bei
TSC-Patienten häufig auftretenden Schlafstörungen eingeht und viele hilfreiche
Ratschläge aus dem Praxisalltag bereit hält. Beide Informationsblätter können
auf der Homepage des Vereins eingesehen oder in gedruckter Form bei Agnes Jenne
oder dem Vereinsbüro bestellt werden können.
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Der Freundeskreis Tuberöse Sklerose
Deutschland, zu dem sich Verwandte, Bekannte und Freunde der TSC-betroffenen Familie
Reiser aus Waldbronn als lose Vereinigung zusammengeschlossen haben, ließ sich
auch im Jahr 2011 nicht lumpen. Gemeinsam hatten sie es sich erneut zum Ziel
gesetzt die Kasse des Tuberöse Sklerose Deutschland e. V. gleich mit mehreren
Aktionen ein wenig aufzubessern, um die bundesweit agierende Selbsthilfeorganisation
im Kampf gegen diese seltene und komplexe Erkrankung zu unterstützen.
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Juliane - Jule genannt - kuschelt gern. Und dazu hat sie an diesem Tag gleich dreifach Gelegenheit. Denn außer ihrer Mutter Liana und dem dreijährigen Yorkshire-Pekinesen-Mischling Struppi ist auch Angela Neumann, stellvertretende Pflegedienstleiterin im Hospiz Sonnentag, bei ihr. Die 15-Jährige leidet an Tuberöser Hirn-Sklerose, einer unheilbaren genetischen Erkrankung. Sie hat Tumore im ganzen Körper, im Kopf, im Herzen und in den Nieren. Von seiner geistigen Entwicklung her ist das Mädchen deshalb auf dem Stand einer Siebenjährigen. „Ich kann sie nicht allein lassen, weil ihr mitunter die merkwürdigsten Sachen einfallen", erzählt die Mutter.
Den gesamten Beitrag lesen Sie in der Märkischen Oder-Zeitung (MOZ), siehe folgenden Link.
Wir danken der der MOZ dafür, dass wir den Artikel teilweise übernehmen und verlinken dürfen, und dem Fotografen Heinz Köhler, dass wir sein Foto veröffentlichen dürfen.
Text zum Foto:
Ein Platz in der Mitte: Juliane mit Mutter Liana (l.), Hund Struppi und Angela Neumann
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Der an
den Belangen und Fragen von Eltern von erwachsenen TSC-Betroffenen, denen
aufgrund einer geistigen Einschränkung kein selbstständiges Leben möglich ist,
ausgerichtete Workshop fand vom 23. – 25. November 2011 in Kassel statt.
Neben sozialrechtlichen Fragen, die die Teilnehmer am Samstagvormittag beschäftigten
und zu denen Dr. Anne-Christine Paul, Fachanwältin für Sozialrecht und
ehrenamtlich unterstützende Justiziarin des Vereins, fachmännisch Auskunft gab,
standen diesmal vor allem Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen im
Mittelpunkt der Veranstaltung.
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Geldspritze für einen guten Zweck: Die DAK in Wiesbaden unterstützt die Arbeit des Bundesverbandes Tuberöse Sklerose Deutschland e. V., dessen Geschäftsstelle in der Landeshauptstadt sitzt, mit 7.000,00 Euro. Mit der Förderung der Krankenkasse finanzieren die Betroffenen und ihre Angehörigen zwei Workshops zum Thema „erwachsene TSC-Betroffene und ihre Bedürfnisse", die dabei helfen sollen, die Versorgungslücken dieser Patientengruppe zu identifizieren und ihnen gegenzusteuern. „Ohne diese Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Gerade für eine Selbsthilfeorganisation, die Menschen mit einer seltenen Erkrankung wie der Tuberösen Sklerose, die mit tumorartigen Veränderungen in fast allen Organen des Körpers und zumeist auch mit einer geistigen und körperlichen Behinderung verbunden ist, betreut, sind diese Fördermöglichkeiten von essentieller Bedeutung", so Anke Koch, die Schirmherrin des Vereins, und der Bundesvorsitzende Helmut Hehn.
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Die diesjährige Familienfreizeit vom
28. - 31.10.11 war wieder ein toller Erfolg für den Tuberöse Sklerose
Deutschland e. V.. Schon am Freitagabend des Anreisetages haben sich viele
Teilnehmer beim gemeinsamen Abendessen wiedergesehen bzw. kennenlernen können.
Dadurch, dass alle unter einem Dach
untergebracht waren, ergaben sich während des Wochenendes viele Möglichkeiten
der Begegnung. So kamen auch außerhalb des vom Verein initiierten
Erfahrungsaustausches am Samstagnachmittag viele Gespräche untereinander zu
Stande.
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Einzigartig
und wunderbar – Worte, die auf jeden Menschen zutreffen, wenn man nur bereit
ist, sich auf die Individualität des Einzelnen einzulassen. So beschreibt Dr.
med. Carmen Gallitzendorfer, Mutter eines TSC-betroffenen Kindes und bis vor
kurzem noch Bundesvorstandsmitglied des Tuberöse Sklerose Deutschland e.
V., auf Grundlage dieser Erkenntnis das
Leben eines ganz besonderen Hasen, dessen Schwächen zu Stärken werden und ihn
zum Helden der Geschichte werden lassen. Kaum spürbar, versteckt in einem
Märchen, wird dem Leser auf diese Weise das Leben von und mit Tuberöse Sklerose
betroffenen Menschen mit ihren besonderen Bedürfnissen näher gebracht. Ein bunt bebildertes Werk mit kurzen
kindgerechten Reimen auch für Erwachsene , das in Ihrer Sammlung nicht fehlen
sollte.
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